Norwegen ist eines der besten Länder Europas zum Campen – und das nicht trotz, sondern wegen seiner Regeln. Das Allemannsretten (Jedermannsrecht) gibt dir das gesetzliche Recht, fast überall in der freien Natur zu zelten. Kein Zaun, kein Privatgelände, keine Campinggebühr – einfach Zelt aufbauen und einschlafen, während der Fjord vor dir liegt.
Ich kenne Norwegen beruflich und sprachlich seit fast zwei Jahrzehnten. Was ich in dieser Zeit gelernt habe: Wer die Regeln kennt, kann in Norwegen mit minimalem Budget maximal viel erleben. Wer sie nicht kennt, bucht unnötig teure Campingplätze – oder begeht aus Unwissenheit Fehler, die Ärger machen können.
Dieser Artikel gibt dir alle wichtigen Norwegen Camping Tipps – von den Regeln des Wildcampens über die besten Campingplätze bis hin zu Ausrüstung, Apps und Sicherheit.
Ja. Das norwegische Jedermannsrecht (Allemannsretten) erlaubt es, in unerschlossenem Gelände kostenlos zu zelten. Mindestabstand zu bewohnten Gebäuden: 150 Meter. Maximale Aufenthaltsdauer an einem Ort: 2 Nächte. In Nationalparks gelten teils abweichende Regeln. Feuer ist vom 15. April bis 15. September in der freien Natur verboten.
Inhalt
- Wildcampen in Norwegen: Regeln und Allemannsretten
- Die besten Campingplätze in Norwegen
- Camping in Norwegens Nationalparks
- Reisezeit und Wetter in Norwegen
- Campingausrüstung: Was solltest du mitnehmen?
- Wohnmobilurlaub in Norwegen
- Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten rund ums Campen
- Nützliche Apps für Camping in Norwegen
- Sicherheitstipps fürs Campen in Norwegen
- FAQ – Campen in Norwegen
Teste den Norwegisch-Expresskurs kostenlos und beherrsche schon nach 3 Stunden die wichtigsten Redewendungen auf Norwegisch.
- Lerne nur 17 Minuten am Tag mit Langzeitgedächtnis-Methode
- Vertont von Muttersprachlern
- inklusive umfangreichen Norwegen-Reiseführer
Nutze die Demoversion und lerne 2 Tage völlig kostenlos und unverbindlich.
*
1. Wildcampen in Norwegen: Regeln und Allemannsretten
Das Allemannsretten ist im norwegischen Friluftsloven (Freiluftgesetz) gesetzlich verankert und eines der ältesten Naturrechte Skandinaviens. Es gibt dir das Recht, dich in der freien Natur aufzuhalten, zu wandern und zu zelten – unabhängig davon, wem das Land gehört. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Ist es aber.
Damit das funktioniert, gibt es klare Regeln:
Die wichtigsten Regeln beim Wildcampen
- Mindestabstand zu Gebäuden: Dein Zelt muss mindestens 150 Meter von bewohnten Häusern, Hütten oder landwirtschaftlichen Gebäuden entfernt stehen. Das gilt für dauerhaft bewohnte und regelmäßig genutzte Gebäude.
- Maximale Aufenthaltsdauer: An einem Ort darfst du maximal zwei Nächte campen. Danach musst du weiterziehen – es sei denn, du hast die ausdrückliche Erlaubnis des Grundstückseigentümers.
- Naturschutz: In Nationalparks und ausgewiesenen Naturschutzgebieten gelten eigene Vorschriften. Immer vorab informieren – die App Norgeskart zeigt Schutzgebietsgrenzen.
- Kein Müll: Alles, was du mitbringst, nimmst du wieder mit. Das ist nicht nur Pflicht, sondern die Grundlage dafür, dass dieses Recht für alle erhalten bleibt.
Feuer machen in Norwegen: Was ist erlaubt?
Das ist einer der häufigsten Fehler beim Camping in Norwegen: Offenes Feuer in der freien Natur ist vom 15. April bis 15. September grundsätzlich verboten – das gilt für Lagerfeuer ebenso wie für das Verbrennen von Abfall. Außerhalb dieser Zeitspanne ist Feuer erlaubt, solange kein erhöhtes Waldbrandrisiko besteht und du ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien hältst.
Was immer erlaubt ist: Campingkocher. Die meisten erfahrenen Norwegen-Camper nutzen sowieso Gaskocher – sicherer, schneller, und kein Problem mit Feuchtigkeit.
Aktuelle Feuermeldungen und lokale Verbote findest du beim Miljødirektoratet (norwegische Umweltbehörde) – dort ist das Allemannsretten vollständig und aktuell dokumentiert.
Toilette im Freien: die 50-Meter-Regel
Menschliche Abfälle müssen mindestens 50 Meter von Gewässern, Seen und Trinkwasserquellen entfernt vergraben werden. Tiefe: mindestens 15 cm. Ein kleines Faltkelle oder Zeltheringe eignen sich gut dafür. Toilettenpapier verbrennen oder mitnehmen – nicht liegen lassen.
Wildcampen mit dem Wohnmobil
Das Allemannsretten gilt grundsätzlich auch für Wohnmobile und Wohnwagen – allerdings mit Einschränkungen. Viele der schönsten Stellplätze am Fjord oder auf Hochebenen sind für Fahrzeuge nicht zugänglich oder per Schild gesperrt. Offiziell ausgeschilderte Parkverbote und Campingschilder (auch „No Camping“-Schilder) sind bindend und müssen respektiert werden. In touristisch stark frequentierten Regionen wie den Lofoten oder am Geirangerfjord gelten seit einigen Jahren deutlich striktere Regelungen für Fahrzeuge.

2. Die besten Campingplätze in Norwegen
Wildcampen ist das eine. Für alle, die Duschen, Strom und eine gesicherte Infrastruktur bevorzugen, bietet Norwegen ein dichtes Netz an Campingplätzen – viele in Lagen, die man anderswo in Europa nicht bekommt. Direkt am Fjord, unterhalb von Gipfeln oder mitten in Nationalparks.
- Lofoten – Moskenes Camping: Auf den Lofoten gelegen, mit Blick auf dramatische Bergkulissen und das Meer. Einer der visuell beeindruckendsten Campingplätze Norwegens. Geeignet für Wandern, Angeln und Nordlichtbeobachtung im Herbst.
- Preikestolen – Preikestolen Camping: Ideale Ausgangsbasis für den berühmten Wanderweg zum Kanzelfelsen. Früh buchen – dieser Platz ist in der Sommersaison regelmäßig ausgebucht.
- Geiranger – Geiranger Camping: Mitten im UNESCO-Welterbe Geirangerfjord. Die Aussicht auf Fjord und Wasserfälle ist kaum zu überbieten.
- Trollstigen – Trollstigen Camping & Gjesteård: Nahe der spektakulären Serpentinenstraße Trollstigen, mit Bergpanorama. Gute Anbindung für Wanderungen und Radtouren.
- Heddal – Hyllandfoss Camping: In der Nähe der größten Stabkirche Norwegens. Ruhige Lage, geeignet für Familien und Kulturinteressierte.
- Sognefjord – Kjørnes Camping: Direkt am Ufer des längsten und tiefsten Fjords Norwegens. Gletscherwanderungen und Kajakturen lassen sich von hier gut organisieren.
Praktischer Tipp: In der Hochsaison (Juli/August) sind die besten Plätze oft schon Wochen im Voraus vergeben. Wer flexibel reist, hat in der Nebensaison (Mai, Juni, September) deutlich mehr Auswahl – und meist weniger Betrieb.
- Marke:
- ADAC Stellplatzführer 2023 Deutschland und Europa: Über 6100 Stellplätze mit rund...
- Farbe: White
3. Camping in Norwegens Nationalparks
Norwegen hat über 40 Nationalparks. In vielen davon ist Wildcampen nach Allemannsretten erlaubt – aber nicht überall und nicht ohne Einschränkungen. Im Zweifel gilt: vor der Reise beim jeweiligen Nationalparkzentrum informieren.
- Jotunheimen: Das bekannteste Wandergebiet Norwegens, mit dem Galdhøpiggen (höchster Berg Nordeuropas). Gut ausgeschilderte Wege, DNT-Hütten als Alternative zum Zelt. Der Besseggen-Grat ist einer der meistgegangenen Wanderwege des Landes – entsprechend voll im Sommer. Mehr Infos zum Jotunheimen.
- Hardangervidda: Europas größtes Hochplateau. Für Weitwanderer, Angler und alle, die echte Einsamkeit suchen. Das Plateau ist im Sommer schneefrei, kann aber wettertechnisch schnell wechseln – gute Ausrüstung ist Pflicht.
- Dovrefjell-Sunndalsfjella: Bekannt für Moschusochsen-Safaris. Wanderwege durch schroffe Berglandschaften. Hintergrundartikel bei Geo.de. Hütten und Campingplätze vorhanden.
- Rondane: Norwegens erster Nationalpark. Zehn Gipfel über 2.000 Meter, ruhige Atmosphäre, weniger Betrieb als Jotunheimen. Ideal für alle, die Stille suchen.
- Folgefonna: Bekannt für seinen Folgefonna-Gletscher. Gletscherwanderungen möglich, Campingplätze in Parknähe vorhanden.

4. Reisezeit und Wetter in Norwegen
Das Klima in Norwegen variiert stark je nach Region. Die Westküste ist mild und feucht (maritime Einflüsse), das Inland kälter und trockener, der Norden in der Sommersaison hell rund um die Uhr. Grundsätzlich gilt Norwegen als hervorragendes Ziel für Outdoor-Enthusiasten.
Beste Reisezeit zum Campen: Juni bis September. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm (Süden/Westen: 15–25°C), Campingplätze geöffnet und die Tage lang. In Nordnorwegen erlebst du im Hochsommer die Mitternachtssonne – ein außergewöhnliches Erlebnis. Der Juli ist auch ideal für einen Badeurlaub in Norwegen.
Mai und Oktober eignen sich für erfahrene Camper, die weniger Betrieb wollen. Das Wetter ist wechselhafter, aber die Natur in diesen Monaten oft besonders eindrucksvoll – Frühlingsblüte im Mai, Herbstfarben im Oktober.
Winter (Dezember bis April): Camping ist möglich, aber nur mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung. Viele Campingplätze haben geschlossen, und auch einige Routen nach und in Norwegen sind dann schwer passierbar.
5. Campingausrüstung: Was solltest du mitnehmen?
Norwegen verzeiht schlechte Ausrüstung nicht. Das Wetter kann innerhalb weniger Stunden wechseln, Temperaturen fallen selbst im Sommer nachts auf 5–10°C. Wer mit falscher Ausrüstung kommt, erlebt keinen Traumurlaub, sondern eine miserable Nacht.
- Zelt: Wasserdicht, windstabil, Nähte versiegelt. Ein 3-Jahreszeiten-Zelt reicht für Sommer und Nebensaison. Für Hochgebirge oder Herbst: besser ein 4-Jahreszeiten-Modell.
- Schlafsack: Komfort-Temperaturangabe des Herstellers liegt meist 5–10°C über der realen Einsatzgrenze. Im Zweifel eine Stufe wärmer kaufen als geplant. Isomatte oder Schlafsackliner als Ergänzung sinnvoll.
- Kleidung: Zwiebelprinzip. Merino-Wolle als Basisschicht (trocknet schnell, geruchsneutral), Fleece als Mittelschicht, wasserdichte Außenjacke. Baumwolle im Freien vermeiden – sie speichert Feuchtigkeit.
- Kocher: Gaskocher mit Cartridgeventil sind Standard. Wichtig: In Norwegen sind Gaskartuschen in gängigen Campingshops und Tankstellen erhältlich, aber nicht überall. Vorrat mitnehmen, wenn du abseits der großen Orte bist.
- Geschirr und Besteck: Leicht, bruchsicher, möglichst wenig Teile.
- Erste-Hilfe-Set: Mit Blasenpflastern, Verbandsmaterial, Schmerzmitteln und einer Rettungsdecke.
- Navigation: Karte + Kompass als Backup, kein reines Vertrauen auf Smartphone-GPS. In abgelegenen Gebieten gibt es keinen Mobilfunkempfang.
- Licht: Stirnlampe mit Ersatzbatterien. Außerhalb der Sommermonate wird es früh dunkel.
- Mückenschutz: Besonders in Nordfinnland-Nähe und an stehenden Gewässern können Mücken extrem lästig sein. DEET-haltige Mittel oder ein Mückennetz für das Zelt.
- Multitool: Praktisch für Reparaturen, Kochen und viele andere Situationen.
6. Wohnmobilurlaub in Norwegen
Ein Wohnmobilurlaub in Norwegen ist eine der beliebtesten Arten, das Land zu bereisen – und das aus gutem Grund. Flexibel, unabhängig, und du schläfst buchstäblich neben dem Fjord. Allerdings: Norwegen ist kein Wohnmobil-Paradies ohne Tücken. Mautstraßen und Tunnel sind zahlreich, und in touristisch stark frequentierten Gebieten wurden die Regeln für Freistehen in den letzten Jahren verschärft.
Wohnmobil mieten in Norwegen: Die meisten Anbieter sind in Oslo, Bergen, Trondheim und Stavanger. Frühzeitig buchen – besonders in der Hochsaison (Juli/August) sind Fahrzeuge schnell vergriffen. Preisvergleich lohnt sich.
Vorteile eines Wohnmobilurlaubs:
- Flexibilität: Spontane Routenänderungen ohne Hotelbuchungen.
- Komfort: Eigene Küche, Bett, Toilette – auch in abgelegenen Regionen.
- Naturerlebnis: Du schläfst da, wo andere nur kurz anhalten.
- Kostenersparnis: Selbst kochen und günstig übernachten spart erheblich gegenüber Hotels.
7. Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten rund ums Campen
Norwegen bietet als Campingdestination weit mehr als nur Natur. Hier einige Aktivitäten, die sich gut mit einem Campingurlaub verbinden lassen:
- Wandern: Von leichten Küstenwegen bis zu alpinen Hochtouren. Preikestolen, Kjeragbolten und Besseggen sind die bekanntesten Routen – alle machbar mit normaler Wanderausrüstung, aber in der Hochsaison sehr frequentiert.
- Radtouren: Die Rallarvegen entlang der Bergenbahn und die nationalen Fahrradrouten sind besonders empfehlenswert.
- Angeln: In Flüssen, Seen und an der Küste möglich. Für Süßwasser-Angeln wird regional unterschiedlich eine Lizenz benötigt – vorher informieren. Lachs, Forelle und Meerforelle sind die häufigsten Fangfische.
- Kajak und Kanu: Fjorde und Seen eignen sich hervorragend. Viele Campingplätze bieten Verleih an oder sind mit Kajaktouren kombinierbar.
- Kulturelle Sehenswürdigkeiten: Stabkirche Borgund, Wikingerschiffsmuseum Oslo, Geirangerfjord und Nærøyfjord (beide UNESCO-Welterbe).
- Wildlife: Elch, Rentier, Moschusochse, Adler – und wer Glück hat, Wale vor der Küste. Geführte Touren sind besonders für Moschusochsen-Beobachtung im Dovrefjell empfehlenswert.
- Marke:
- MARCO POLO Reiseführer Norwegen: Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren-App
- Farbe: Yellow
8. Nützliche Apps für Camping in Norwegen
Digitale Hilfsmittel machen Camping in Norwegen deutlich entspannter – besonders wenn du abseits der ausgeschilderten Wege unterwegs bist.
- Outtt: Wanderwege, Radtouren und Outdoor-Aktivitäten mit Schwierigkeitsgraden und Wegbeschreibungen. Ideal für Ferienhausurlaube und Campingtouren. Für iOS und Android.
- Norgeskart: Topografische Karten, GPS-Tracking, Routenplanung, Offline-Karten. Unverzichtbar für alle, die abseits der Hauptwege zelten. Für iOS und Android.
- Park4Night: Findet Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Rastplätze. Besonders nützlich für Wohnmobil-Reisende. Für iOS und Android.
- Yr: Die offizielle norwegische Wetter-App. Lokale Wettervorhersagen, stündlich aktualisiert. Unverzichtbar beim Camping. Für iOS und Android.
- Norwegisch Reisesprachkurs von Sprachenlernen24: Nutze die Fahrtzeiten im Wohnmobil oder die Abende am Campingplatz zum Sprachenlernen. Dieser Norwegisch Onlinekurs läuft auf Smartphone und Tablet. Risikolose Testphase starten*.
Teste den Norwegisch-Expresskurs kostenlos und beherrsche schon nach 3 Stunden die wichtigsten Redewendungen auf Norwegisch.
- Lerne nur 17 Minuten am Tag mit Langzeitgedächtnis-Methode
- Vertont von Muttersprachlern
- inklusive umfangreichen Norwegen-Reiseführer
Nutze die Demoversion und lerne 2 Tage völlig kostenlos und unverbindlich.
*
9. Sicherheitstipps fürs Campen in Norwegen
Norwegen ist ein sicheres Reiseland – aber die Natur stellt reale Anforderungen. Wer unvorbereitet in die Berge oder aufs Hochplateau geht, setzt sich unnötigen Risiken aus.
- Wetter: Wetterumschwünge kommen schnell und ohne Vorwarnung, besonders auf Hochflächen und in Fjordnähe. Die Yr-App hilft, aber eigene Einschätzung ist wichtiger. Wenn Wolken aufziehen und der Wind dreht: zurück oder Zelt aufschlagen.
- Tiere: Elche und Rentiere sind keine Gefahr, solange man Abstand hält und sie nicht füttert. Moschusochsen im Dovrefjell sollte man auf mindestens 200 Meter meiden – sie verteidigen ihre Herden. Lebensmittel immer sicher verstauen.
- Ausrüstung: Vor jeder Tour prüfen: Zelt, Schlafsack, Erste-Hilfe-Set, Licht, Navigation.
- Wanderungen: Geplante Route und Rückkehrzeit immer jemandem mitteilen. Physische Karte als Backup. Mobilfunkempfang in abgelegenen Gebieten oft nicht vorhanden.
- Notfallnummern: Polizei 112, Feuerwehr 110, Rettungsdienst 113. Powerbank immer aufgeladen mitführen.
- Lagerfeuer: Vom 15. April bis 15. September verboten. Außerhalb dieser Zeit: Nur auf sicherer Feuerstelle, mind. 3 Meter Abstand zu brennbaren Materialien, nie unbeaufsichtigt lassen.

10. FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Campen in Norwegen
Darf man in Norwegen überall wildcampen?
In unerschlossenem Gelände grundsätzlich ja, dank des Allemannsretten. Nicht erlaubt: innerhalb von 150 Metern bewohnter Gebäude, auf bewirtschaftetem Land (Äcker, Weiden), in ausgewiesenen Schutzgebieten ohne Genehmigung und auf explizit ausgeschilderten Verbotsflächen.
Wie lange darf man an einem Ort wildcampen?
Maximal zwei Nächte hintereinander an derselben Stelle. Danach entweder weiterziehen oder beim Grundstückseigentümer um Erlaubnis bitten.
Was ist die beste Reisezeit zum Campen in Norwegen?
Juni bis August für entspanntes Camping mit langen Tagen und milden Temperaturen. Mai und September für weniger Betrieb und günstigere Campingplätze – aber mit wechselhafterem Wetter rechnen.
Welche Campingausrüstung ist für Norwegen wichtig?
Mindestens: wasserdichtes, windstabiles Zelt, warmer Schlafsack (kälter als zuhause einplanen), wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip, Gaskocher, Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set, physische Karte.
Wie finde ich Campingplätze in Norwegen?
Die App Park4Night ist für Wohnmobile und Camper die beste Lösung. Für klassische Campingplätze gibt es auch camping.no – eine offizielle Datenbank norwegischer Campingplätze.
Kann ich in Norwegen ein Wohnmobil mieten?
Ja. Die meisten Anbieter sitzen in Oslo, Bergen, Trondheim und Stavanger. In der Hochsaison frühzeitig buchen. Preise und Fahrzeugklassen variieren stark – Vergleich lohnt sich.
Teste den Norwegisch-Expresskurs kostenlos und beherrsche schon nach 3 Stunden die wichtigsten Redewendungen auf Norwegisch.
- Lerne nur 17 Minuten am Tag mit Langzeitgedächtnis-Methode
- Vertont von Muttersprachlern
- inklusive umfangreichen Norwegen-Reiseführer
Nutze die Demoversion und lerne 2 Tage völlig kostenlos und unverbindlich.
*
Reisen in Norwegen - Spannende Reiseziele und wichtige Informationen für den Aufenthalt:
- Die verschiedenen Reiserouten nach Norwegen
- Norwegens 10 schönste Städte
- Oslo Städtetrip
- Tromsø Städtetrip
- Bergen Städtetrip
- Urlaub in Trondheim
- Wochenendtrip in Trondheim
- Kreuzfahrten in und nach Norwegen
- Hurtigrouten - MS Lofoten
- Ferienhausurlaub in Norwegen
- Die Lofoten entdecken
- Der Olavsweg
- Polarlichter in Norwegen
- Maut in Norwegen
- Verkehrsregeln in Norwegen
- Mietwagen in Norwegen
- Einreisebestimmungen Norwegen
- Camping in Norwegen
- Sommerurlaub in Norwegen
- Winterurlaub in Norwegen
- Wandern in Norwegen
- Osterfjord in Norwegen
- Bergsdalen
Mehr über Norwegen entdecken:
Dieser Artikel ist Teil des Themenbereichs Reisen in Norwegen – mit weiteren Artikeln zu Ferienhäusern, Mautstraßen, Badeurlaub und Routen durch das Land.
Über den Autor
Sven lernt Norwegisch seit 2006 – autodidaktisch, durch VHS-Kurse und einen Intensivkurs in Oslo. Er hat selbst an einer Norwegisch-Sprachreise teilgenommen und kennt das Land beruflich und sprachlich seit fast zwei Jahrzehnten. Als Autor des Norwegisch Grundwortschatz (Amazon Bestseller Nr. 1) und Gründer von Lernkarten24.de schreibt er auf dieser Seite über das, was wirklich funktioniert – beim Lernen und beim Reisen. → Mehr über Sven

