8 effektive Methoden, die beim Vokabeln lernen helfen

8 effektive Methoden die beim Vokabeln lernen helfen

Es bestehen viele Gelegenheiten, die das Lernen von Vokabeln notwendig erscheinen lassen. Insbesondere dann, wenn beispielsweise eine längere Reise in ein fremdes Land ansteht. In Norwegen gibt es einzigartige Landschaften und Orte zu entdecken, die von beeindruckenden Fjorden, über sagenumwobene Trolle, bis hin zur Mittsommernacht viel zu bieten haben.

Um Natur, Land und Leute so richtig genießen zu können, empfiehlt es sich, im Vorfeld die eine oder andere Vokabel zu pauken. Damit fällt nicht nur die Verständigung vor Ort leichter, in der Regel bekommen Reisende so auch einen ganz anderen Einblick in das favorisierte Reiseland. Im Folgenden stellt der Artikel daher 8 effektive Methoden vor, die beim Vokabel lernen zu Hause helfen.

Methode 1: Vokabeln bildlich vorstellen

Nicht jedem fällt es leicht, eine fremde Sprache zu erlernen. Je komplexer und ferner Satzbau und Vokabeln von der Muttersprache entfernt sind, desto schwieriger ist es im Regelfall. Eine Methode, die sowohl Schülern und Schülerinnen in der Schule hilft als auch Erwachsene beim Pauken unterstützt, ist eine Vokabel mit Gesten und Bildern zu lernen.

Damit ist gemeint, dass sich der Lernende ein Wort stets in Verbindung mit einem Bild einprägt. Die visuelle Komponente hilft oft weiter, um sich beispielsweise einen abstrakten Begriff gut zu merken und diesen dann über das Bild im gewünschten Moment zu assoziieren.

Norwegische Vokabeln lernen
Wer einmal die idyllische Schönheit Norwegens kennenlernen möchte, braucht unbedingt einige wichtige Vokabel-Kenntnisse für die unkomplizierte Verständigung vor Ort.

Methode 2: Digitale Unterstützung nutzen

Eine andere Möglichkeit, um Vokabeln heutzutage schnell und einfach zu lernen, ist die digitale Unterstützung. Mobile Vokabeltrainer für Smartphone, Tablet und Co. sorgen dafür, dass der Wortschatz mithilfe einer modernen App trainiert wird. Vorteilhaft ist daran vor allem:

  • Es kann überall und jederzeit gelernt werden.
  • Das Lernen ist sehr abwechslungsreich und spannend.
  • Sprachübungen von Muttersprachlern sind keine Seltenheit bei den Programmen.
  • Fortschritte und Gelerntes sind einsehbar.
  • Schwierigkeiten, Schwächen und Stärken sind individuell einstellbar.

Um herauszufinden, welche digitale Unterstützung passend für die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen ist, können sich Interessierte online bei Testportalen über 5 gute Apps im Vergleich informieren.

Mit einer passenden App können Interessierte die Vokabeln immer und überall lernen.

Methode 3: Kontext herstellen

Oft liegt der Schwierigkeitsgrad darin, dass eine Vokabel für sich alleine steht. Vielen Lernenden fehlt der Kontext. Um einen Bezug herzustellen, empfiehlt es sich beim Lernen bereits eine Kontextualisierung vorzunehmen. So lässt sich das Wort nicht nur besser einprägen, auch die Bedeutung wird generell besser deutlich. Beispielsweise könnte das so aussehen:

  • Das deutsche Verb „sehen“heißt auf Norwegisch „se“.

Im Kontext würden sich Lernende das Wort wie folgt einprägen:

  • Deutscher Kontext: Schön dich zu sehen!
  • Übersetzung: Hyggellg å se deg!

Methode 4: Kontakt mit Muttersprachlern

Wer Probleme mit unregelmäßigen Verben oder Floskeln und Redewendungen hat, der sollte Kontakt zu Muttersprachlern suchen. Das funktioniert beispielsweise über das Internet. In Chatrooms oder per Videoanruf ist es möglich, mit einem Norweger in Kontakt zu treten. Dort lernen Sprachinteressierte schließlich das Schreiben und Sprechen direkt beim Profi. Das Lernen mit einem Muttersprachler bietet die Möglichkeit, Wörter und Sätze gleich von Anfang richtig auszusprechen und zu schreiben. So schleichen sich gar keine Fehler bei der Aussprache ein, denn sie werden sofort vom Gegenüber korrigiert.





Methode 5: Aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben

Um Vokabeln langfristig im Kopf zu behalten, ist es immer noch eine sehr gute und erfolgsversprechende Methode, die Begriffe und ihre Übersetzungen aufzuschreiben. Am beliebtesten sind zum einen das typische Vokabelheft mit den zwei Spalten als auch zum anderen die Karteikarten-Lernbox. Hier befinden sich die Kärtchen mit dem Wort in der Fremdsprache auf der einen und die deutsche Übersetzung auf der anderen Seite. Vorteil an der Box ist außerdem, dass sich Lernende ein System aufbauen können. Bereits gut gelernte Vokabeln kommen weiter nach hinten, während andere, die noch nicht sitzen, weiter vorne einsortiert werden.

Aufschreiben hilft dem Gedächtnis, sich ein Wort einzuprägen. Mehrmaliges Aufschreiben sorgt für eine kontinuierliche Wiederholung.

Aufschreiben und Lernen sorgen für eine kontinuierliche Wiederholung des Wortes, sodass es sich irgendwann wie von selbst einprägt. Zudem kommt es übrigens auf das richtige Zeitverhältnis an. Empfehlenswert sind 25 bis 45 Minuten intensives Lernen. Danach folgt eine kleine Pause, in welcher der Geist pausiert. Sinnvoll ist eine Runde Sport nach dem Pauken, um beispielsweise abzuschalten und/oder die Wörter nochmal im Kopf durchzugehen.

Methode 6: Eselsbrücken bauen

Ein echter Klassiker im Bereich des Vokabellernens sind die berüchtigten Eselsbrücken. Für viele Lernende gehören sie zum nachhaltigen Lernen dazu. Grundsätzlich ist das Bauen von Eselsbrücken auch ganz einfach. Sie können entweder visueller oder auditiver Natur sein. Letzteres bedeutet beispielsweise, dass ein Wort nach seinen Lauten zerlegt wird. Anschließend wird jeder Laut mit einer Assoziation verbunden.

  • Ein Beispiel dafür ist das Wort „om formiddagen“.
  • Übersetzt bedeutet es „Vormittag“.
  • Zerlegt setzt es sich aus „am | vor | mit | tagen“ Und schon lässt es sich mit „am Vormittag“ assoziieren.

Methode 7: Buch lesen oder Film ansehen

Wer keine Zeit oder keine Möglichkeit hat, mit Muttersprachlern in Kontakt zu treten, der kann stattdessen auf Bücher oder Filme in der Landessprache setzen. Beim Lesen von norwegischer Literatur fällt die Kontextualisierung von gewissen Vokabeln viel leichter. Beim Filmeschauen ist es hingegen einfacher, die Aussprache von Wörtern und Begriffen zu lernen sowie einen Slang oder Akzent herauszuhören.

Methode 8: Vokabeln vorspielen

Wie in diesem Artikel beschrieben wird, ist es kein Geheimnis, dass der menschliche Organismus alles, was über den Tag gelernt wurde, in der Nacht verarbeitet. Daher ist es eine gute Idee, die Vokabeln entweder vor dem Schlafengehen zu lernen oder sie aufzunehmen, um sie sich samt Übersetzungen nachts vorzuspielen. Beide Methoden sorgen dafür, dass das Gehirn sogar im Schlaf weiterlernt. Wichtig sind dabei allerdings regelmäßige und ausreichende Schlafenszeiten, die eine intensive Tiefschlafphase erreichen.